Aktuell

Porsche fördert auch künftig den Basketball-Nachwuchs

Die „Porsche Basketball-Akademie“ bietet Kindern auch weiterhin die Möglichkeit, regelmäßig ihren Lieblingssport zu betreiben. Nach dreijähriger Zusammenarbeit hat Porsche die Partnerschaft mit der Basketball-Akademie (BBA) in Ludwigsburg verlängert.

Für Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT bei der Porsche AG, ein logischer Schritt: „Porsche engagiert sich in verschiedenen Sportarten aktiv im Jugendbereich. Und die BBA ist ein tolles Beispiel für das sinnvolle Miteinander von Sport und Schule. Und das nicht nur in der Breite, sondern auch in der Spitze.“

Unter anderem gewann der Ludwigsburger Nachwuchs in der Saison 2014/2015 die deutsche Meisterschaft in der Jugend-Basketball-Bundesliga. Solche Höhepunkte gedeihen auf einer lebendigen Basis. Die BBA ist ein Zusammenschluss von zwölf Partnervereinen und 55 Partnerschulen. Dadurch können rund 2.500 Kinder aus der Region unter professioneller Anleitung regelmäßig Basketball spielen – ein riesiger Talentpool. „Durch die Vertragsverlängerung mit Porsche können wir unser erfolgreiches Projekt im Rahmen der Jugend- und Nachwuchsarbeit erfolgreich fortführen und die Popularität des Basketballsports bei Jugendlichen und deren Familien weiter steigern“, so Alexander Reil, 1. Vorsitzender der MHP RIESEN Ludwigsburg.

Turbo für Talente

Die Zusammenarbeit mit der BBA ist nur ein Beispiel für die gesellschaftliche Verantwortung, die Porsche in der Region wahrnimmt. Unter dem Motto „Turbo für Talente“ fördert der Sportwagenhersteller bereits seit Jahren den Nachwuchs an seinen Standorten in verschiedenen Sportarten. Neben dem Einsatz für die BBA pflegt das Unternehmen intensive Partnerschaften mit dem Fußballzweitligisten RB Leipzig und den Drittligisten Stuttgarter Kickers sowie der SG Sonnenhof Großaspach. Auch die Bietigheim Steelers zählen bei der Arbeit mit dem Eishockey-Nachwuchs und beim alljährlichen Porsche Eishockey Camp auf die Unterstützung von Porsche. Dabei geht es nicht nur um den sportlichen Erfolg, sondern vor allem darum, Kindern prägende Gemeinschaftserlebnisse zu ermöglichen. Unter www.turbofürtalente.de finden sich alle wichtigen Informationen zu den Aktivitäten von Porsche in der Jugendförderung.

MHP – A Porsche Company bleibt Namenssponsor der RIESEN

Vertrag bis 2019 verlängert –„Erfolgsgeschichte gemeinsam fortsetzen“

Kurz vor dem Start in die Beko BBL-Playoffs 2016 können die MHP RIESEN Ludwigsburg eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft vermelden. MHP – A Porsche Company verlängerte sein Engagement als Namenssponsor des Teams um drei Jahre bis Sommer 2019.

Somit gehen die RIESEN weiterhin als MHP RIESEN Ludwigsburg in der Basketball Bundesliga an den Start. Die Vertragsverlängerung gaben MHP – A Porsche Company und die MHP RIESEN im Rahmen einer Pressekonferenz zum Playoffstart bekannt.

Dr.-Ing. Ralf Hofmann (Vorsitzender der Geschäftsführung MHP) betonte die positive gemeinsame Entwicklung: „Unser gemeinsames Ziel war und ist es, Basketball in Ludwigsburg erfolgreich weiterzuentwickeln und die Marke MHP als „exzellente Teamplayer“ zu positionieren. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir in den nächsten drei Jahren gemeinsam fortsetzen“.

Seit 2012 ist MHP – mit Firmenhauptsitz in Ludwigsburg – Sponsor der RIESEN und gleichzeitig der Namensponsor der Heimspielstätte, der MHPArena. 2013 baute MHP sein Engagement aus und trat seither als namensgebender Sponsor der Ludwigsburger Erstliga-Basketballer in Erscheinung. Die drei gemeinsamen Jahre bilden eine Erfolgsgeschichte, auch wegen der gleichen Anzahl an Playoff-Teilnahmen in diesem Zeitraum.
Alexander Reil, 1.Vorsitzender der BG Ludwigsburg (MHP RIESEN) hob die Bedeutung des Engagements von MHP hervor und zeigt sich über die Fortsetzung des gemeinsamen Weges hocherfreut: „Mit MHP an unserer Seite möchten wir in den kommenden Jahren die sehr gute Zusammenarbeit fortsetzen. Für beide Seiten ist es eine gelebte Partnerschaft und wir konnten gemeinsam viele Weichen für eine positive Entwicklung des Basketballs in Ludwigsburg stellen. Dies soll auch zukünftig gemeinsam erfolgen, um im zunehmenden Wettbewerb erfolgreich sein zu können.“

MHP – A Porsche Company wird in den Spielzeiten 2016/2017,2017/2018 und 2018/2019 der Namensgeber des Clubs bleiben. Werblich wird MHP unter anderem auf dem Trikot, den LED-Werbebanden, dem Spielfeld und auf zur kommenden Saison neu eingeführten LED-Werbung am Korbarm repräsentiert sein.

mhp-namenssponsor

 

Auf der Pressekonferenz zu den Playoffs 2016 konnten MHP – A Porsche Company und die MHP RIESEN verkünden, dass die gemeinsame Zusammenarbeit bis 2019 verlängert wurde! Auf dem Bild von links nach rechts: Trainer John Patrick, Dr.-Ing. Ralf Hofmann (Vorsitzender der Geschäftsführung MHP), Alexander Reil (1.Vorsitzender BG Ludwigsburg) & Jon Brockman (Center MHP RIESEN)

 

MHP im Überblick – Zahlen & Fakten

MHP – A Porsche Company

Gründung l 02.05.1996 in Karlsruhe-Ettlingen
Gründer l Dr.-Ing. Ralf Hofmann und Dr.-Ing. Lutz Mieschke
Gesellschafter l Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG (81,8%) und Dr.-Ing. Ralf Hofmann (18,2%)
Geschäftsführung l Dr.-Ing. Ralf Hofmann (Vorsitzender) und Marc Zimmermann
Hauptsitz l Film- und Medienzentrum l Königsallee 49 l 71638 Ludwigsburg
Tochtergesellschaften l Mieschke Hofmann und Partner (Schweiz) AG l MHP Consulting UK Ltd. | MHP Americas Inc. l MHP (Shanghai) Management Consultancy Co. Ltd. l MHP Consulting Romania SRL
Standorte/Offices l 13 Ludwigsburg (2) l Frankfurt l München l Nürnberg l Essen l Wolfsburg l
Berlin l Zürich-Regensdorf (Schweiz) l Birmingham (UK) l Atlanta (USA) l Shanghai (China) l Cluj-Napoca (Rumänien)
Mitarbeiter l über 1.500
Umsatz l 235 Mio. EUR (2015)
Branchenzugehörigkeit l Beratungsbranche
Beratungsansatz l Symbiose aus Prozess- und IT-Beratung -> Prozesslieferant
Branchenfokussierung l Automotive- und Fertigungsbranche

Foto: Familie Munoz // Atletico-Legende Feliciano Munoz Rivilla (unten links) und Familie Munoz fiebern mit Alvaro

Alvaro Munoz: Atletico Madrid, MHP RIESEN und zweimal Bayern

Alvaro Munoz und die MHP RIESEN treffen in den Playoffs auf den FC Bayern München. Doch nicht nur deswegen fiebert die Familie des Deutsch-Spaniers den Duellen mit Bayern entgegen. Im Fußball heißt Munoz‘ große Liebe Atletico Madrid. Die Madrilenen treffen im Halbfinale der UEFA Champions League bekanntlich ebenfalls auf den FC Bayern.

Die Liebe zu Atletico de Madrid kommt für Alvaro Munoz nicht von ungefähr. Schließlich spielte sein Großvater Feliciano Munoz Rivilla einst für Atletico und war sogar spanischer Nationalspieler. Der Außenverteidiger gewann mit Spanien 1964 die Europameisterschaft. Für die Fans von Atletico gilt Rivilla als eine Legende und wird von den enthusiastischen Anhängern verehrt. 1962 gewann Munoz mit Atletico den Europapokal der Pokalsieger.

Info: http://atleticomadrid.de/atletico/hintergruende/spielerlegenden/feliciano-munoz-rivilla/

Alvaro Munoz spricht über das Gefühl Enkel einer Legende zu sein: „Das macht mich natürlich stolz. Es hat auch einen Vorteil einen Profi in der Familie zu haben. Das hat mich in der Jugend und in den Anfängen meiner Karriere sehr beeinflusst. Er war und ist mir ein gutes Beispiel. Die Karriere meines Großvaters beeinflusst bis heute wie die ganze Familie den Sport wahrnimmt.“

Seit er denken kann ist Alvaro Munoz dann auch glühender Anhänger Atleticos: „Fan eines anderen Fußballteams zu sein war nie eine Option“, lacht Munoz. „Ich verfolge alle News rund um Atletico. Die Fans sind in Spanien als sehr loyal bekannt.“

Der Club des Großvaters in der Champions League gegen Bayern, Alvaro in den Beko BBL-Playoffs gegen die Bayern – kein Wunder, dass in der Familie Munoz das Sportfieber noch mehr als sonst ausgebrochen ist.

Alvaro: „Das ist natürlich ein großer Zufall, dass es nun so kommt. Das ist besonders, aber auch witzig. Atletico und die MHP RIESEN haben dabei die gleiche Ausgangslage. Wir gehen als Underdog in das Duell gegen ein absolutes Topteam. Ich denke, wir – die MHP RIESEN – müssen die Spiele genauso angehen wie Atletico: als Team spielen und an die eigene Chance glauben.“

Foto: Johannes Roth

Mit Derbysieg auf Platz 5!

Dank eines furiosen 94:79-Heimerfolgs über ratiopharm ulm beenden die MHP RIESEN Ludwigsburg die Hauptrunde der Beko Basketball Bundesliga auf Platz 5. Im Playoff-Viertelfinale treffen die Ludwigsburger nun auf den viertplatzierten FC Bayern München.

Der 34. und letzte Hauptrundenspieltag sollte Aufschluss darüber geben, wer der Playoffgegner der MHP RIESEN wird. Vor 4153 Zuschauern in der MHPArena gewannen die Ludwigsburger ihr Heimspiel gegen ratiopharm ulm überzeugend mit 94:79. Damit sicherten sich die Mannen von Trainer John Patrick den 5.Tabellenplatz. Da der FC Bayern München sein Match bei den EWE Baskets Oldenburg verlor (84:88), schlossen die Münchener die Hauptrunde auf Platz 4 ab und sind wie 2012 der Playoff-Gegner der Barockstädter.

Gegen den schwäbischen Nachbarn aus Ulm wollten sich die MHP RIESEN mit einer guten Leistung neuen Schwung für die Playoffs holen. Nach verhaltenem Beginn drehten sie dann auch mächtig auf. Mit druckvoller Defense und schnellem Spiel setzten sie den Ulmern zu. Je 13 Punkte aus Schnellangriffen und aus Offensivrebounds konnten die MHP RIESEN verzeichnen. Shawn Huff war mit 19 Punkten der Topscorer. Jon Brockman steuerte 18 Zähler bei. Kerron Johnson markierte 8 Punkte und 10 Assists. „Wir haben zuletzt Probleme gehabt, daher wollten wir gegen Ulm ein starkes Spiel zeigen und mit dem richtigen Gefühl in die Playoffs gehen“, betonte Johnson nach dem Spiel.

Auch Ulmer Seite waren Raymar Morgan (18 Punkte) und Per Günther die Aktivposten. Ulm trifft in den Playoffs nun auf den zweitplatzierten Oldenburg.

Spieltermine:

FC Bayern München (4.) – MHP RIESEN Ludwigsburg (5.)
Die Spieltermine: Samstag, 7. Mai, 19.30 (in München), Dienstag 10. Mai, 20.00 Uhr (in Ludwigsburg), Samstag, 14. Mai, 20.30 Uhr (in München), * Dienstag, 17. Mai, 20.30 Uhr (in Ludwigsburg), * Donnerstag, 19. Mai, 20.30 Uhr (in München). *Spiel 4 und 5 falls notwendig

Punkte MHP RIESEN Ludwigsburg: Huff 19, Brockman 18, O’Neale 15, Trice 10, Boone 10, Johnson 8, Munoz 6, Loesing 4, Waleskowski 2, McNaughton 2, Armbrust

Punkte ratiopharm ulm: Morgan 18, Günther 17, Brown 9, Rubit 9, Braun 8, Butler 7, Neumann 7, Ferner, Rohwer

Schiedsrichter: Martin Matip, Clemens Fritz, Julian Groll

Zuschauer: 4.153

Die Stimmen zum Spiel:

John Patrick (Headcoach MHP RIESEN Ludwigsburg): „Wir haben schlecht angefangen. Ulm hat druckvoll verteidigt. Nach 5 Minuten haben wir dann verstanden, dass wir das spielen müssen, was uns das ganze Jahr über ausgezeichnet hat. Die Fans waren ein Vorteil für uns und haben uns einen Schub verliehen. Ein Kompliment an Royce O’Neale, der seine Form zuletzt immer mehr gesteigert hat und heute plus 21 in der Plus/Minus-Statistik hat. Wir haben konsequent verteidigt. Ziel war es die Dreier der Ulmer zu limitieren. Ulm hatte im Spiel nur 11 Versuche.“

Thorsten Leibenath (Headcoach ratiopharm ulm): „Gratulation an Ludwigsburg. Das war eine starke Leistung und ein verdienter Sieg. Ich bin vom Spielverlauf enttäuscht. Wir sind gut gestartet, doch dann hat Ludwigsburg das gespielt, was sie auszeichnet. Sie haben uns zu Fehlern gezwungen. 14 Ballverluste sind zu viel. Wir haben dann nicht mehr zu unserem Spiel gefunden, dass lag vor allem am Gegner und seiner Physis. Nun spielen wir in den Playoffs gegen Oldenburg. Das ist das zweitbeste Team. Ich habe großen Respekt. Das ist eine Herkulesaufgabe.“

Zum Spielverlauf:

Der Start in den Basketball-Abend gelang den Gästen aus Ulm wesentlich besser. Rasch führten die Donaustädter mit 9:2. Ludwigsburg nahm eine Auszeit und besann sich auf die eigenen Stärken. Mit druckvoller Spielweise gelang zunächst der 13:13-Ausgleich, ehe bis zum Ende des 1. Viertels eine 24:17 Führung herausgespielt wurde.

Im zweiten Spielabschnitt wurde es dann spektakulär. In der Defense aufmerksam und schnell bei den Angriffen, ließen es die MHP RIESEN um Rocky Trice,Jason Boone und Royce O’Neale mächtig mit Dunkings krachen. Die Stimmung in der MHPArena war prächtig und der Halbzeitstand von 53:38 ließ auf einen positiven Hauptrundenabschluss hoffen.

Nach der Halbzeitpause änderte sich der Spielverlauf nicht wesentlich. Ludwigsburg hielt Ulm auf Distanz, so dass nach 30 Spielminuten ein beruhigendes 78:59-Polster raussprang. Im vierten Spielabschnitt blieb das Geschehen unverändert und so konnten die Ludwigsburger einen viel umjubelten 94:79-Erfolg verzeichnen. Die ganze Konzentration liegt nun auf den Playoffs und dem FC Bayern München.

Foto: Gerd Käser

Hauptrunde endet mit Derby gegen Ulm

Derbyzeit in der MHPArena! Zum Abschluss der Hauptrunde treffen die MHP RIESEN Ludwigsburg am morgigen Sonntag (1.Mai, 17 Uhr) auf den schwäbischen Nachbarn ratiopharm ulm.

Beide Teams sind bereits für die Playoffs qualifiziert. Nun geht es um das Prestige und natürlich um die besten Plätze. Ulm liegt mit 42:24 Punkten in Lauerstellung hinter ALBA BERLIN (6. Platz, 42:24 Punkte) und den fünftplatzierten Ludwigsburgern (44:22 Punkte).

Bei einem Ludwigsburger Sieg wäre der 5. Platz sicher. Bei einer Niederlage gegen Ulm müsste Berlin sein Spiel gegen Gießen ebenfalls gewinnen, damit Ludwigsburg (das im Dreiervergleich mit Ulm und Berlin 3:1 Siege hat) auf dem fünften Platz bleibt.

Am Freitag setzten sich die Ulmer mit 103:96 gegen den Mitteldeutschen BC durch. Raymar Morgan und Da’Sean Butler markierten jeweils 24 Punkte. Nach der Niederlage in Bonn (85:90), wollen sich die MHP RIESEN mit einem Heimerfolg zum Hauptrundenabschluss in Richtung Playoffs gehen. Für Spannung ist am letzten Spieltag gesorgt. Der Gegner im Viertelfinale heißt München, Frankfurt oder Oldenburg.

Spielbeginn des Derbys ist um 17 Uhr. Die Tagesskasse der MHPArena öffnet um 15:30 Uhr.

 

Foto: Gerd Käser

Vertrag mit Shakur beendet

Nicht mehr für die MHP RIESEN Ludwigsburg auflaufen wird Mustafa Shakur. Nach gemeinsamer Entscheidung entschlossen sich Club und Spieler den Vertrag zum 30. April 2016 zu beenden.

Shakur war Mitte April auf eigenen Wunsch in die USA zurückgeflogen. Seit seinem Handbruch im Januar konnte er nicht mehr für die Barockstädter auflaufen.

Die MHP RIESEN bedanken sich bei Mustafa Shakur für den Einsatz und wünschen ihm für die weitere Zukunft alles Gute.

Foto: wolterfoto.de

Doppelspieltag, Teil 1: 85:90-Niederlage in Bonn

Am 33. Spieltag der Beko BBL mussten die MHP RIESEN Ludwigsburg eine 85:90 Niederlage hinnehmen. Bei den Telekom Baskets Bonn lagen die Ludwigsburger über weite Strecken zurück, ehe ein 12:0 Lauf im vierten Viertel Hoffnung auf einen Auswärtssieg machte. In einer spannenden Schlussphase setzten sich befreit aufspielende Bonner letztlich durch. Bereits am Sonntag empfangen die MHP RIESEN den Verfolger ratiopharm ulm.

„Wir haben heute wieder nicht unsere Defensivstärke, unser Prunkstück, gezeigt. Mit 90 gegnerischen Punkten gewinnt man halt nicht“, zeigte sich MHP RIESEN-Guard David McCray nach dem Match selbstkritisch.

Auch ein stark aufspielender Shawn Huff (23 Punkte, 5/8 Dreier) und ein Double Double von Jon Brockman (20 Punkte, 10 Rebounds) konnten die Ludwigsburger Niederlage in Bonn nicht verhindern. Kerron Johnson kam auf 10 Assist.

Die Bonner Mannschaft spielte in ihrem letzten Heimspiel der Saison befreit und ohne Druck auf. Angeführt von Aaron White (23 Punkte) und Rotnei Clarke (21 Punkte) verabschiedeten sich die Rheinländer mit Applaus vom eigenen Anhang. Als Team traf Bonn sicher aus dem Feld und von der Freiwurflinie (53,3 Prozent 2er, 40 Prozent 3er, 82,9 Prozent Freiwürfe).

Bereits am Sonntag sind die MHP RIESEN erneut gefordert. Im Heimspiel gegen ratiopharm ulm (1. Mai, 17 Uhr, MHPArena) wollen die Barockstädter mit einem Erfolgserlebnis in die Playoffs gehen. Bei einem Sieg wäre der 5. Platz sicher. Bei einer Niederlage gegen Ulm müsste Berlin sein Spiel gegen Gießen ebenfalls gewinnen, damit Ludwigsburg (das im Dreiervergleich mit Ulm und Berlin 3:1 Siege hat) auf dem fünften Platz bleibt.

Punkte MHP RIESEN Ludwigsburg: Huff 23, Brockman 20, Loesing 9, Trice 8, McCray 7, Waleskowski 6, Johnson 5, Boone 4, O’Neale 3, Munoz, Armbrust n.e., McNaughton n.e.

Punkte Telekom Baskets Bonn: White 23, Clarke 21, Marshall 16, Lawrence 11, Klimavicius 7, Mädrich 6, Mangold 6, Hall, Philmore, Koch

Schiedsrichter: Moritz Reiter, Michael Gutting, Tamer Arik

Zuschauer: 5190

Die Stimmen zum Spiel:

John Patrick (Head Coach MHP RIESEN Ludwigsburg): „Es war ein von beiden Seiten physisch geführtes Spiel, bei dem Bonn es geschafft hat, deutlich öfter an die Freiwurflinie zu gehen. Auch wenn wir zu Beginn nicht die nötige Konzentration hatten, war es dennoch eine unterhaltsame Partie für die Fans. Mit Blick auf das letzte Saisonspiel und die Playoffs müssen wir wieder dahin kommen, die Tiefe der Bank besser auszunutzen.“

Silvano Poropat (Head Coach Telekom Baskets Bonn): „Die Jungs haben heute mit der richtigen Einstellung gespielt, die uns unheimlich viel Energie gegeben hat. Über 30 Minuten haben wir das Tempo kontrolliert, doch Ludwigsburg war direkt da, als wir nur kurz nachließen – danach war es ein gutes, offenes Spiel. Ich hoffe, dass wir unseren Fans durch den Sieg etwas für ihre Unterstützung während dieser schweren Saison zurückgeben konnten.“

Zum Spielverlauf:

Ludwigsburg startete verhalten und lag 0:4 zurück, ehe Trainer John Patrick eine frühe erste Auszeit beantragte. Die RIESEN fanden jedoch weiterhin nicht in das Spiel und so stand nach zehn Spielminuten ein deutlicher 14:25 Rückstand zu Buche.

Im zweiten Abschnitt sorgte dann Jon Brockman für ordentlich Betrieb. Sein schöner Alley-Oop Dunking gleich zu Beginn brachte die MHP RIESEN erst richtig in das Match. In der Folge zeigten sich die Barockstädter merklich verbessert. Auf Bonner Seite konnten Aaron White und Rotnei Clarke aber ein ums andere Mal offensive Akzente setzen und so blieben die Gastgeber weiterhin in Führung. Halbzeitstand 42:47.

Mit einem 4:0 Start rückten die Ludwigsburger den Bonner gleich nach Wiederbeginn dicht auf die Fersen (46:47). Das Match kippte trotz Reboundvorteile der RIESEN vorerst nicht, weil Bonn hellwach agierte und mit einem Zwischenspurt wieder auf neun Zähler davonziehen konnte (50:59). Nach dreißig Spielminuten betrug die Differenz 10 Zähler.

Beim Stand von 62:72 hatten die Barockstädter zu Beginn des 4. Durchgangs ein Comeback-Rennen vor der Brust. Ein 8:0 Zwischenspurt nährte dann auch die Comeback-Gedanken und zwang Bonns Trainer Poropat regelrecht zu einer Auszeit. Doch Jon Brockman gelang nach einem Offensivrebound schließlich der Ausgleich und wenig später sogar die erste Führung des Abends (74:72). Es entwickelte sich nun ein spannender Showdown am Bonner Hardtberg. In den entscheidenden Momenten vergab Ludwigsburg jedoch die “Big Points”. Bonn blieb in den Schlussminuten sicher von der Freiwurflinie. Am Ende mussten sich die MHP RIESEN mit 85:90 geschlagen geben.

 

 

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