Aktuell

Foto: Gerd Käser

Spielfreies Wochenende für die MHP RIESEN

Kein Spiel erwartet die MHP RIESEN Ludwigsburg an diesem Wochenende. Während die Konkurrenz ligaweit im Einsatz ist, pausieren die Barockstädter. Die Partie des 6. Spieltages bei ALBA BERLIN wird im Dezember nachgeholt.

Am 9. Dezember (Dienstag, 20 Uhr) sind die Ludwigsburger zu Gast in der Berliner o2 World. Das Auswärtsduell mit dem amtierenden Pokalsieger wird live bei www.telekombasketball.de gezeigt.

Das spielfreie Wochenende gibt den MHP RIESEN die Chance nach dem kräftezehrenden Saisonstart durchzupusten. So sieht es Spielmacher Kerron Johnson auch nicht als Nachteil an, am Wochenende aussetzen zu müssen. „Es ist ein Vorteil. Wir können mal durchatmen und in Ruhe weiter an uns arbeiten“, gab Johnson am Rande eines „Twitterviews“ zu Protokoll. Bei dem „Twitterview“ – einem Interview über den Social Media-Dienst Twitter – nahm sich Johnson unter der Woche über eine Stunde Zeit um allerhand Fanfragen zu beantworten. Dabei verriet Johnson unter anderem, dass der ebenfalls „linkshändige“ Manu Ginobili von den San Antonio Spurs schon so etwas wie ein Vorbild für ihn ist. Die Zusammenfassung des Twitterviews gibt es unter dem Link https://storify.com/MHP_RIESEN/twitterview-mit-kerron-johnson zum Nachlesen.

Nächstes Heimspiel am 1. November gegen Göttingen

Ernst wird es für Johnson und die MHP RIESEN wieder am 1. November. Dann steht mit dem Heimspiel gegen die BG Göttingen das nächste Spiel an. Das Duell mit dem Aufsteiger in der heimischen MHPArena beginnt um 20:30 Uhr. Tickets sind im Online-Ticketshop bequem vom heimischen Computer oder aber Smartphone buchbar. Link:  Online-Ticketshop 

Das Aufeinandertreffen mit Göttingen ist für mehrere Akteure aus der Ludwigsburger Mannschaft ein besonderes Ereignis. Headcoach John Patrick, Verteidigungsspezialist John Little, Center Chris McNaughton und auch Forward Adam Waleskowski waren schon für die „Veilchen“ aus Südniedersachsen im Einsatz. Patrick, Little und McNaughton gewannen mit Göttingen 2010 den Europapokal „EuroChallenge“. Entsprechend offen bekennt Little: „Spiele gegen Göttingen werden für mich immer etwas Besonderes bleiben.“

Heimspiel gegen Hagen bereits um 15 Uhr und live auf Sport1

Das darauffolgende Heimspiel der MHP RIESEN gegen Phoenix Hagen wurde zeitlich um zwei Stunden nach vorne gezogen. Tip-Off am 23. November ist nun bereits um 15 Uhr! Sport1 zeigt die Partie live im Free-TV!

1 Stunde Fanfragen: Twitterview mit Kerron Johnson in der Zusammenfassung

Eine ganze Stunde Zeit um allerhand Fanfragen zu beantworten nahm sich MHP RIESEN-Spielmacher Kerron Johnson. Im “Twitterview” – einem Interview über den Social Media-Dienst Twitter – verriet Johnson welcher Linkshänder sein Vorbild ist, ob er schon schwäbische Küche probieren konnte und vieles mehr. Die Zusammenfassung des Twitterviews gibt es an dieser Stelle zum Nachlesen:

https://storify.com/MHP_RIESEN/twitterview-mit-kerron-johnson

 

Twitterview: Kerron Johnson beantwortet Fan-Fragen

Schnell in der Beko Basketball Bundesliga Fuß gefasst hat Aufbauspieler Kerron Johnson. Der flinke US-Amerikaner hat mit starken Leistungen in den ersten Partien der laufenden Spielzeit auf sich aufmerksam gemacht. Fans können Johnson am kommenden Mittwoch (22. Oktober) über das soziale Netzwerk Twitter Fragen stellen. Ab 15 Uhr steht Kerron Johnson im “Twitterview” Rede und Antwort.

Unter dem “Hashtag” #FragKerron können Fragen an Johnson gestellt werden. Über den offiziellen Twitter-Account der MHP RIESEN, twitter.com/mhp_riesen wird das Interview geleitet. Die Fragen der Fans werden an Kerron (Nutzername @kjbbruin03) weitergeleitet.

Fragen können natürlich auch vorab gestellt werden. Wichtig hier für ist, dass man den Hashtag #FragKerron nutzt, damit die Beiträge auch entsprechend angezeigt werden.

 

Foto: Gunnar Rübenach

Derby-Krimi endet mit Niederlage nach Verlängerung

In einem hochdramatischen Match mussten die MHP RIESEN Ludwigsburg eine 85:99-Niederlage bei ratiopharm ulm hinnehmen. Nach 40 Minuten intensivem Derby-Fight (85:85), entschied die Verlängerung über Sieg oder Niederlage. Vor 6.000 Zuschauern in Neu-Ulm hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich. Die MHP RIESEN blieben in der „Overtime“ ohne Korberfolg.

“Die Niederlage tut echt weh. In der Verlängerung haben wir keine Schüsse getroffen. Wir haben heute alles gegeben, was wir konnten. Es war heute leider nicht genug. Es ist aber noch früh in der Saison und wir werden jedes Spiel besser!” musste ein sichtlich erschöpfter Kerron Johnson nach dem Match im TV-Interview mit Telekom Basketball tief durchpusten. Der Ludwigsburger Spielmacher war mit 24 Punkten und vier Assists der auffälligste Akteur seines Teams.

Lange Zeit hatten sich die MHP RIESEN mit engagierter Defense und gutem Rebounding in einer guten Position für einen möglichen Derbysieg befunden. Erst in der Schlussphase entrissen die Ulmer ihnen den Erfolg, was zum Großteil an dem glänzenden Auftritt von Ulms Will Clyburn (28 Punkte 17 Rebounds) lag. Unterstützung hatte Clyburn vor allem durch Tim Ohlbrecht, der 27 Punkte beisteuerte. In der Verlängerung sollte den erschöpften MHP RIESEN mit einer durch Foulproblemen ausgedünnten Rotation kein einziger Punkt glücken. Die Ludwigsburger Bilanz nach fünf Partien lautet so 4:6 Punkte.

Zum Spielverlauf:

Per Dreier eröffnete Coby Karl das Schwabenderby und stellte die erste Ludwigsburger Führung des Abends her. Ludwigsburg zog früh auf 12:4 davon. Erst danach kamen die Gastgeber vor lautstarker Kulisse in der ausverkauften Arena besser in das Spiel. Nach fulminanter Anfangsphase stellten sich beide Defensereihen besser auf den Gegner ein. Die MHP RIESEN nahmen eine knappe 20:19 Führung mit in das zweite Viertel.

Ulm konnte sich hier durch zwei Dreier in Folge zwar zunächst die Führung sichern, aber die MHP RIESEN antworteten mit einem starken 8:0 Lauf, um sich selbst wieder in die bessere Position zu bringen (29:25). Die gute Reboundarbeit mündete in zweite Wurfchancen und da auch die Verteidigung der RIESEN sehr präsent war, sicherten sich die Mannen von Trainer John Patrick einen 44:37-Vorteil nach 20 gespielten Minuten.

Der Start nach der Halbzeitpause verlief für die Barockstädter unglücklich. Ulm kam über Tim Ohlbrecht immer stärker auf und glich das Match binnen kürzester Zeit aus (46:46). Nun war auch die Kulisse in der ratiopharm Arena im Spiel und peitschte die Ulmer nach vorne. Ludwigsburg behielt aber kühlen Kopf – und ein agiler Kerron Johnson brachte sie zurück in Führung (50:46). In einem überaus packenden Derby legten Coby Karl und Shawn Huff von der Dreierlinie nach und sorgten sogar für einen 10-Punkte-Vorsprung. Ulm kämpfte, aber das Schlusswort im dritten Viertel hatte abermals Kerron Johnson, der per Dreier das Ludwigsburger 64:58 markierte. Angesichts der starken Leistung durften sich die mitgereisten Ludwigsburger Fans berechtigte Hoffnungen auf einen Auswärtscoup ihrer MHP RIESEN machen.

Doch Ulm drehte im vierten Abschnitt noch einmal mächtig auf. Clyburn sorgte mit einem Dreier für den Führungswechsel. Die MHP RIESEN reagierten cool und Aufbauspieler Johnson attackierte den Korb unermüdlich. Er lieferte die Initialzündung für einen 7:0 Lauf Ludwigsburgs (75:70). Ulm ließ ebenfalls nicht locker und es entwickelte sich endgültig eine dramatische Schlussphase. Ratiopharm ulm sah beim Stand von 83:78 gut 40 Sekunden vor dem Ende schon wie der sichere Sieger aus. Doch die MHP RIESEN kamen noch einmal zurück. Nach nervenaufreibenden Freiwurf-Situationen auf beiden Seiten, netzte Kerron Johnson eine Sekunde vor dem Ende den Korbleger spektakulär zum 85:85-Ausgleich ein.

In der Verlängerung ging den MHP RIESEN der „Kraftstoff“ aus. Nach den intensiven 40 Minuten zuvor gelang den Barockstädtern kein einziger Punkt in den fünf extra Minuten. Auf der Gegenseite spielte Ulm stark auf und sicherte sich den Erfolg im Derby. Endstand aus Ludwigsburger Sicht: 85:99.

Punkte MHP RIESEN Ludwigsburg: Johnson 24, Huff 6, Little 5, Waleskowski 11, Koch, Warech, McNaughton, Flomo 4, Karl 8, Bryan-Amaning 12, Campbell 15

Punkte ratiopharm ulm: Ohlbrecht 27, Mason-Griffin 9, Günther 7, Leunen 8, Harris 11, Savovic 4, Clyburn 28, Schwethelm 5

Die Stimmen zum Spiel:

John Patrick (Headcoach MHP RIESEN Ludwigsburg): „Das war eine große Achterbahnfahrt für uns. Wir haben unseren Game Plan gut umsetzen können und die erste Halbzeit mit vielen guten Phasen dominiert. Dann aber haben wir unsere Intensität – auch durch John Littles Aussetzen in der zweiten Hälfte – verloren. Mein Kompliment an Ulm für die Leistung in der Overtime und an Will Clyburn, gerade von der Dreierlinie hatten wir das so nicht erwartet. Am meisten weh getan haben seine 7 Offensivrebounds. Trotzdem bin ich stolz auf das Team, denn ohne Michael Stockton gestaltet sich unsere Spielorganisation sehr schwierig. Am Ende hat uns die Kraft gefehlt.“

Thorsten Leibenath (Headcoach ratiopharm ulm): „Ludwigsburg hat uns wie erwartet unter Druck gesetzt und eigentlich hat es zu lange gedauert, bis wir uns daran gewöhnt haben. Mit der Zeit haben wir uns an die physische Spielweise gewöhnt. In dieser Phase haben uns die individuell herausragenden Leistungen von Will Clyburn und Tim Ohlbrecht dann getragen. Es war ein spannendes Derby, aber nicht das hochklassigste Spiel von uns. 17 Offensivrebounds gegen uns sind nicht akzeptabel, Johnson hat immer wieder die Lücken gefunden. Es war noch einiges an Sand im Getriebe. Die Automatismen müssen und werden sich noch besser einspielen.“

 

Foto: Pressefoto Baumann

„Ich genieße es defensive Herausforderungen anzunehmen“ – John Little im Interview

211 Beko BBL-Spiele, 211mal voller Einsatz, 211mal entnervte Angreifer – John Little ist zweifelsohne einer der besten Verteidiger in der Beko Basketball Bundesliga. Der mittlerweile 30-Jährige befindet sich in seiner siebten Saison als Basketballprofi, die er komplett in Deutschland verbracht hat. Göttingen und Würzburg hießen seine ersten Stationen, bei denen er je drei Spielzeiten verbracht hat. Nun ist der aus Peoria im US-Bundesstaat Illinois stammende Guard ein MHP RIESE.

Obwohl John Little erst kurz vor dem Saisonstart zu den MHP RIESEN Ludwigsburg stieß, wirkt es bereits so, als wäre der 1,82m großer „Energizer“ bereits fest im Team verwurzelt. Im Interview erklärt Little wie es um den Teamfindungsprozeß steht, warum ihm Defense so viel Spaß macht und wie er den Saisonstart bewertet.

John, bisher habt ihr vier Saisonspiele absolviert. Ihr konntet zwei Siege bei zwei Niederlagen einfahren. Wir zufrieden bist Du mit dem Saisonstart?

John Little: Ich würde den Start als recht gut einstufen. Ich denke wir finden uns gerade noch und fangen jetzt an auf dem Feld richtig zueinander zu finden.

Du hast den Ruf eines Defensiv-Spezialisten. Macht Dir die Defensive so viel Spaß wie es den Anschein hat?

Little: Ja, auf jeden Fall. Ich genieße es die besonderen Herausforderungen in der Verteidigung anzunehmen. Ich schätze es auch sehr mit so einer guten Gruppe von Jungs wie hier in Ludwigsburg zusammenzuspielen.

Du hast deine komplette Profi-Karriere in Deutschland verbracht. Bisher sind es 211 Beko BBL-Spiele für dich. Angefangen hat alles aber als Co-Trainer an der Universität von Northern Iowa. Hättest Du damals gedacht, dass eine Profi-Karriere auf dich wartet?

Little: Na ja, ich hatte schon immer den Traum einmal professionell zu spielen. Aber nach einer recht guten College-Karriere, in der ich eher ein Rollenspieler war, hatten sich zunächst nicht viele Möglichkeiten angeboten. Bis dann mein bester Freund (Ben Jacobson, Anmerkung d. Autors) in Europa für John Patrick gespielt hat. Ich war einmal zu Besuch und konnte mit der damaligen Mannschaft mittrainieren. Danach wurde mir dann die Chance eröffnet in der Beko BBL zu spielen.

Nach Göttingen und Würzburg heißt dein Trainer nun ein drittes Mal John Patrick. Warum funktioniert es so gut – ist es die gleiche Philosophie?

Little: Das kommt daher, weil wir uns gut verstehen und auch die Standpunkte des jeweils anderen gut nachvollziehen können. Und da ist dann natürlich die Tatsache, dass man gemeinsam schon viel erlebt hat und viele Herausforderungen auf dem Basketballfeld gemeinsam gemeistert hat. So etwas verbindet natürlich und schweißt zusammen.

Als nächstes steht das Derby in Ulm an. Danach ist eine Woche spielfrei, ehe das Heimspiel gegen Göttingen ansteht. Wie siehst du die kommenden Tage?

Little: Es wird auf jeden Fall schwer sich auf das kommende anspruchsvolle Spiel in Ulm vorzubereiten. Ulm ist ein echt talentiertes Team mit vielen großartigen Spielern. Und gegen Göttingen zu spielen wird für mich immer eine ganz besondere Angelegenheit bleiben.

Kurz vor dem Saisonstart bist du zum Ludwigsburger Team gestoßen. Wie schnell konntest du hier in deine Rolle schlüpfen?

Little: Es war relativ leicht für mich meine Rolle als defensiver Antreiber zu finden und so auch meinen Teil dazu beizutragen das Team mit zu führen. Insgesamt fühlt es sich sehr gut an hier zu sein. Wir haben gute Jungs im Kader. Die Art und Weise wie wir miteinander auskommen und uns verstehen, kann uns eigentlich nur stärker machen.

Eine letzte Frage abseits des Basketballs. Du lebst hier mit deiner Frau Jessica und deinem Sohn Kingston. Wie geht es der Familie Little in Ludwigsburg?

Little: Wir mögen es hier. Natürlich lernen wir die Stadt gerade noch richtig kennen, aber unsere freie Zeit verbringen wir gerne in den Parks und im Blühenden Barock und in der Stadtmitte mit dem Marktplatz. Es gefällt uns die Stadt zu erkunden.

 

 

Foto: Gerd Käser

Das nächste Derby wartet! MHP RIESEN treten bei ratiopharm ulm an

„Auf zum nächsten Derby!“ heißt die Devise für die MHP RIESEN Ludwigsburg. Nach dem Heimerfolg über Crailsheim treten die Ludwigsburger am Samstag (18. Oktober) beim schwäbischen Rivalen ratiopharm ulm an. Tip-Off in der Neu-Ulmer ratiopharm Arena ist um 18:30 Uhr. Das Match wird live auf Telekom Basketball (www.telekombasketball.de) übertragen.

Ludwigsburg gegen Ulm – das war in der Vergangenheit stets ein Garant für packende Basketballspiele. Auch die Vorzeichen vor dem ersten Aufeinandertreffen der Saison 2014/2015 stehen auf Spannung. Beide Clubs gehen mit einer identischen Ausgangslage in den 5. Spieltag. Jeweils zwei Siege und zwei Niederlagen konnten beide Seiten bisher verbuchen.

Ulm setzte sich in den Partien gegen Frankfurt (77:70) und Braunschweig (81:70) durch. Die Niederlagen stammen aus den Begegnungen mit Berlin (68:88) und Oldenburg (76:83). Ulms Trainer Thorsten Leibenath musste zu Saisonbeginn noch auf seinen etatmäßigen Spielmacher Per Günther verzichten. Nach überstandener Knieverletzung wird Günther in Kürze zurück erwartet. Zweiter Spielmacher ist Tommy Mason-Griffin, der nach zweijähriger Leidenszeit  mit Verletzungen in dieser Spielzeit wieder angreifen kann.

Ulm hat sich im Sommer mit insgesamt acht Neuzugängen verstärkt. Jaka Klobucar (aktuell mit Rückenverletzung angeschlagen), Maarten Leunen und Boris Savovic (kam vom FC Bayern München) bilden ein spielstarkes Trio. Die Ulmer konnten mit Tim Ohlbrecht zudem einen bekannten deutschen Power Forward verpflichten. Bestens in Ludwigsburg bekannt ist Ulms US-Neuzugang CJ Harris. Harris spielte in der vergangenen Spielzeit noch für die Barockstädter. Die Deutschen Sören Fritze, Isaiah Philmore und David Krämer komplettieren die Liste der Neuverpflichtungen. Aktueller Topscorer bei den Donaustädtern ist Will Clyburn. In seinem zweiten Jahr in Ulm legt der Small Forward aus den USA durchschnittlich 16,3 Punkte und 7,8 Rebounds auf.

John Little, defensiver Motor der MHP RIESEN freut sich auf das Derby, mahnt aber auch vor der hohen Qualität des Ulmer Kaders: „Es wird auf jeden Fall schwer und ein anspruchsvolles Spiel in Ulm werden. Ulm ist ein echt talentiertes Team mit vielen großartigen Spielern.“.

Im Derbyhoffen die MHP RIESEN auf eine bessere Freiwurfausbeute als zuletzt. Bisher fielen nur 64,5 Prozent der Freiwürfe durch die Reuse. Im Vergleich dazu trifft Ulm gute 82,2 Prozent der Freiwürfe. Bei der Trefferquote aus dem Feld haben die Ludwigsburger hingegen leicht die Nase vorne (48,6 Prozent vs. 44,9 Prozent).

Live aus der ausverkauften Ulmer Arena berichtet Telekom Basketball. Die Übertragung (unter www.telekombasketball.de) beginnt um 18:15 Uhr. Es kommentiert Markus Krawinkel.

Neue Spieltermine im Artland und daheim gegen Phoenix Hagen (15 Uhr Tip-Off!)

Zwei neue Spieltermine ergeben sich für die MHP RIESEN im November. Das Gastspiel bei den Artland Dragons kommt einen Tag später als ursprünglich geplant zur Austragung. Der neue Termin ist der 16. November (Sonntag) um 15 Uhr in der Artland Arena Quakenbrück. Das MHP RIESEN-Heimspiel gegen Phoenix Hagen wird zwei Stunden früher als bisher geplant beginnen. Tip-Off in der MHPArena ist am 23. November nun bereits um 15 Uhr. SPORT1 wird das Match live im Free-TV zeigen.

Foto: Gerd Käser

GAMEFACTS: Das Derby in Ulm in Zahlen

Am kommenden Samstag (18. Oktober) geht das Schwabenderby ratiopharm ulm – MHP RIESEN Ludwigsburg in die nächste Auflage. Die Derbys waren in der Vergangenheit stets spannend und von hoher sportlicher Attraktivität. Ein Blick auf die Statistik lässt für die Neuauflage ein weiteres spannendes Kapitel Derbygeschichte erwarten.

Mit 10:6 Siegen liest sich die Ludwigsburger Bilanz gegen Ulm in der “Neuzeit” der Beko Basketball Bundesliga positiv. Indes, in Ulm und um Ulm herum gelangen den Barockstädter bis dato erst drei Siege. Der letzte Auswärtserfolg bei den Donaustädtern gelang den RIESEN 2012 – nach Verlängerung. In der vergangenen Saison (2013/2014) kam es in der ratiopharm Arena zu einem spektakulären Spiel, das Ulm knapp mit 104:99 für sich entscheiden konnte.

Der bisher letzte Vergleich in Ludwigsburg ging am Gründonnerstag 2014 mit 86:82 an die MHP RIESEN.

In die Saison 2014/2015 sind beide Teams mit einer Bilanz von 4:4 Punkten gestartet. Entsprechend sind Ludwigsburg (9.) und Ulm (10.) Tabellennachbarn. Der Gewinner des Schwabenderbys am Samstag zieht vorerst am Rivalen  vorbei.

Die Teamstatistiken der Saison 2014/2015 im Vergleich:

MHP RIESEN Ludwigsburg Kategorie ratiopharm ulm
80.3 Punkte pro Spiel 75.0
57.1 2 Punkte Trefferquote in % 49.6
35.1 3 Punkte Trefferquote in % 38.9
48.6 Feld-Trefferquote insgesamt in % 44.9
64.3 Freiwurf Trefferquote in % 82.3
32.3 Rebounds pro Spiel 30.8
6.3 Steals pro Spiel 7.0
13.0 Turnover pro Spiel 15.5

 

Die teamführenden Akteure:

MHP RIESEN Ludwigsburg Kategorie ratiopharm ulm 
Kerron Johnson 23.5 Punkte pro Spiel Will Clyburn 16.3
Shawn Huff 5.0 Rebounds pro Spiel Will Clyburn 7.8
Coby Karl 3.8 Assists pro Spiel Jaka Klobucar 3.3
John Little 1.3 Steals pro Spiel Maarten Leunen 1.8
Patrick Flomo 1.3 Blocks pro Spiel Tim Ohlbrecht 1.0
Kerron Johnson 25.3 Effektivität Will Clyburn 18.0

 

 

 

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